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Understand the World – Change its Future

Das Thema meines Vortrages an diesem Donnerstag ist “Klima aus Sicht des Physikers”: Der steigende Ausstoß von Treibhausgasen, die großflächige Entwaldung und die bisher nicht verstandenen Rückkopplungseffekte des Klimasystems auf der Erde lassen die durchschnittliche Erdtemperatur bis zum Ende des 21. Jahrhunderts um weitere 1 bis 7 Grad Celsius steigen. Folgen sind ein unberechenbares Verhalten des Wetters weltweit, ein steigender Wasserspiegel der Ozeane, verstärkt auftretende Dürren und das Verschieben von heutigen Klimagürteln. Warum sind die Prognosen zur Zukunft des Klimas aber so widersprüchlich? Was können wir heute mit einiger Sicherheit zu dessen Veränderung sagen? Was wissen wir überhaupt über das Klima? Welche wissenschaftlichen Methoden und Grundideen stecken hinter den riesigen Rechenmodellen, mit denen Meteorologen, Physiker, Mathematiker und Informatiker versuchen, den weiteren Verlauf des Klimas vorherzusagen?

Wir treffen uns abends um 19.30 Uhr im Forum 3 in der Gymnasiumstraße 21 in Stuttgart (Google Maps).

Am Donnerstag, den 9. September halte ich im Rahmen des monatlichen Treffens der Neuen Lokalgruppe des Global Marshall Plans in Stuttgart einen Kurzvortrag über “Klima aus Sicht des Physikers”. Wir treffen uns abends um 19.30 Uhr im Forum 3 in der Gymnasiumstraße 21 in Stuttgart (Google Maps).

Ich habe zur Zeit das Gefühl, dass der mediale Rummel um das Klima nachgelassen hat und wir mehr und mehr wieder zum “Normalbetrieb” übergehen. Weil der Klimawandel in den Medien nicht mehr so verstärkt diskutiert wird, bedeutet das jedoch nicht, dass er nicht mehr statt findet.

  • Jill Jäger: Was verträgt unsere Erde noch?
  • Reiner Münz/Albert F. Reiterer: Wie schnell wächst die Zahl der Menschen?
  • Wolfram Mauser: Wie lange reicht die Ressource Wasser?
  • Klaus Hahlbrock: Kann unsere Erde die Menschen noch ernähren?
  • Hermann-Josef Wagner: Was sind die Energien des 21. Jahrhunderts?
  • Mojib Latif: Bringen wir das Klima aus dem Takt?
  • Stefan Rahmstorf/Katherine Richardson: Wie bedroht sind die Ozeane?
  • Friedrich Schmidt-Bleek: Nutzen wir die Erde richtig?
  • Stefan H. E. Kaufmann: Wächst die Seuchengefahr?
  • Bernd Meyer: Wie muss die Wirtschaft umgebaut werden?
  • Harald Müller: Wie kann eine neue Weltordnung aussehen?
  • Josef H. Reichholf: Ende der Artenvielfalt?
  • Wolfgang Eichhorn/Dirk Stolte: Das Kartenhaus Weltfinanzsystem

Text von der Website (http://www.mut-zur-nachhaltigkeit.de/):
“Das Projekt „Mut zur Nachhaltigkeit“ ist eine bundesweit angelegte Bildungsinitiative, die die Menschen zu einem verantwortungsvollen Handeln im Umgang mit unserer Erde bewegen soll. Bildung ist hierbei der Schlüssel, unser Leitwort daher: „Handeln aus Einsicht und Verantwortung“. Das Konzept besteht aus drei Teilen:

  • Buchreihe zur Zukunft der Erde
  • Entwicklung von Bildungsprogrammen
  • Bildungsangebot

Gerade habe ich einen Artikel in der Bild der Wissenschaften (3/2009) über Zugvögel gelesen. Wenn es bei uns wärmer wird, haben die Zugvögel keinen Grund mehr, zu ihrer Reise aufzubrechen, sondern überwintern direkt bei uns. Ich wusste, dass das Klima sehr komplex unsere Umgebung beeinflusst, aber mit jedem Baustein, den ich meinem Verständnis zur ökologischen Struktur unserer Erde hinzufüge, erkenne ich, dass alles nochmals viel komplexer ist als ich bis zu diesem Moment gedacht habe.

Am letzten Donnerstag traf sich die neue Lokalgruppe des Global Marshall Plans zum zweiten Mal im Restaurant Lichtblick in Stuttgart. Wir diskutieren über das Thema “Lernende Organisationen und die Entwicklung zum Lebensunternehmer” und ließen uns dabei durch das Buch “Global Impact” inspirieren.

Am 9. September findet das nächste Treffen statt. Ich werde an diesem Abend über das Thema “Klima aus der Sicht des Physikers” referieren. Dabei behandel ich folgende Fragestellungen: Warum sind die Prognosen zur Zukunft des Klimas so widersprüchlich? Was können wir heute mit einiger Sicherheit zu dessen Veränderung sagen? Was wissen wir überhaupt über das Klima? Welche wissenschaftlichen Methoden und Grundideen stecken hinter den riesigen Rechenmodellen, mit denen Meteorologen, Physiker, Mathematiker und Informatiker versuchen, den weiteren Verlauf des Klimas vorherzusagen.

Gerade eben habe ich im Ersten eine Reportage über die Menschen im Nigerdelta gesehen. Nigeria ist der achtgrößte Erdölexporteur der Welt. Im Delta des Niger existieren apokalyptische Zustände. Menschen fischen Öl, das an der Wasseroberfläche der Flüsse dort überall schwimmt ab und destilieren in eigenen gebauten Ölbrauanlage Benzin. Den Link zur Sendung gibt’s hier.

Beim schauen der Sendung stellte ich mir die Frage, was es eigentlich heisst sein Geld ökosozial korrekt zu investieren. Ein erster Ansatz könnte sein, es so zu investieren, dass man mit den Problemen der Welt, seien sie ökologisch oder sozial bedingt, Geld verdienen kann und den Menschen hilft, ihre Lebensumstände verbessern zu können.

gibt’s von der NASA unter www.mars.asu.edu

las ich heute in einem Artikel der Financial Times Deutschland: “China hat die USA als weltgrößten Energieverbraucher überholt. Laut neuen Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) konsumierte die Volksrepublik im vergangenen Jahr mit 2252 Millionen Tonnen Öläquivalent rund vier Prozent mehr als die USA. Die Summe umfasst alle Energieformen, also auch Gas, Atomstrom und Erneuerbare. Dass die USA nach rund 100 Jahren als größter Energieverbraucher abgelöst sind, “symbolisiert den Beginn einer neuen Ära in der Geschichte der Energie”, sagte Fatih Birol, Chefvolkswirt der IEA, dem “Wall Street Journal”.”